TCM – Gesundheit ganzheitlich stärken
Lebensenergien aktivieren, sie ins Fliessen bringen und Yin und Yang in Einklang halten: Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verfolgt seit Jahrtausenden einen ganzheitlichen Ansatz zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorbeugung von Krankheiten. In der Privatklinik MENTALVA ergänzt TCM die westliche Medizin auf ideale Weise.

Laura Ziswiler
«Körper, Geist und Seele bilden aus Sicht der Chinesischen Medizin eine untrennbare Einheit. Entsprechend setzen wir TCM sowohl bei körperlichen als auch bei psychischen und seelischen Beschwerden ein – immer abgestimmt auf die individuelle Situation der Patientin oder des Patienten.», erklärt TCM-Therapeutin Laura Ziswiler.
Welche TCM-Methoden zum Einsatz kommen, hängt von der Art der Erkrankung, den Symptomen sowie den persönlichen Bedürfnissen ab. Während manche Patientinnen und Patienten besonders gut auf Akupunktur ansprechen, profitieren andere stärker von der chinesischen Arzneimitteltherapie, von Tuina-Heilmassagen, Ernährungsempfehlungen oder von Qi Gong.
Diese fünf Säulen der TCM – Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Massage, Bewegung und Ernährung – bildeten früher die gesamte medizinische Versorgung. Insbesondere Qi Gong, eine Form der bewegten Meditation, sowie eine angepasste Ernährung ermöglichen es Patientinnen und Patienten, ihre Gesundheit auch im Alltag aktiv zu unterstützen. In der MENTALVA wird grosser Wert darauf gelegt, diese Methoden so zu vermitteln, dass sie auch zu Hause angewendet werden können.
Zurück zur inneren Balance
In der Privatklinik MENTALVA werden häufig Menschen mit Burnout, Depressionen oder stressbedingten Beschwerden behandelt. Viele von ihnen haben den Zugang zu innerer Ruhe und Gelassenheit verloren – der Energiefluss ist aus dem Gleichgewicht geraten. Gemeinsam wird zunächst erarbeitet, wie viel Aktivität und wie viel Ruhe ein Mensch braucht und was ihm persönlich guttut. Ziel ist es, jede Patientin und jeden Patienten auf dem individuellen Weg zurück zu Stabilität, Kraft und innerem Gleichgewicht zu begleiten.
«Wie in der westlichen Medizin beginnt auch jede TCM-Behandlung mit einem ausführlichen Gespräch», erläutert Laura Ziswiler. «In der Anamnese wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuss betrachtet. Ergänzend fliessen Zungen- und Pulsdiagnostik in die Beurteilung ein. Auf dieser Grundlage entsteht eine differenzierte TCM-Diagnose, die den individuellen Behandlungsplan bestimmt.»
Die Erfahrungen zeigen: Die Reaktionen auf TCM sind in der Regel sehr positiv. Viele Patientinnen und Patienten berichten nach den Behandlungen von einer tiefen, wohltuenden Entspannung – innerer Druck kann sich lösen.
Neben psychischen Erkrankungen behandelt die TCM in der MENTALVA auch somatische Beschwerden, etwa Heuschnupfen, Kopfschmerzen und Migräne oder Probleme des Bewegungsapparates. Methoden wie Schröpfen oder Gua Sha (Schabetechnik) sind besonders effektiv bei Muskelverspannungen und chronischen Schmerzen und können zudem das Immunsystem stärken.
Unterstützend kommt bei vielen Behandlungen die Moxibustion zum Einsatz. Dabei werden bestimmte Akupunkturpunkte mit einer sogenannten Moxa-Zigarre aus getrocknetem Beifuss erwärmt. Die Wärme stärkt die Yang-Energie und hilft, energetische Blockaden zu lösen. Die Tuina-Heilmassage wird insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparates angewendet und fördert die Durchblutung sowie die energetische Balance.
Das Herzstück der TCM
Die chinesische Arzneimitteltherapie gilt als Königsdisziplin der TCM. Sie arbeitet mit einer Vielzahl von Heilpflanzen, Mineralien und wenigen tierischen Bestandteilen. Die Kräuter stärken unter anderem das Immunsystem und unterstützen bei Schlaf- oder Verdauungsproblemen. In der Regel werden individuelle Mischungen aus verschiedenen Kräutern zusammengestellt. Zusätzlich stehen über 400 bewährte Standardrezepturen in Form von Tropfen, Pulvern oder Dekokten zur Verfügung.
«Entscheidend bleibt jedoch immer die präzise Diagnostik – sie bildet die Grundlage jeder wirksamen Behandlung», betont Laura Ziswiler.





